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garstner blasmusikverein
dance the funky chicken at my 50th wedding anniversary
web: http://www.zachl.at/tobi
auf playfm gibts den mitschnitt des edIT-gigs. heiß und feddich.
letzten samstag im club planetarium, wien: edIT bringt meine sohlen zum glühen. „das fresheste seit langem“ meint andi, da kann ich mich nur anschließen. der typ rockt, egal ob auf cd oder live.
das debut „crying over pros for no reason“ von 2004 ließ schon erkennen, was auf dem zweiten album (mit vielen hochkarätigen features) zur perfektion gebracht wird: edIT aka edward ma bringt neues, fettes, eigenständiges ins hiphop-genre. ein bisschen wie 2003 als der damals 18-jährige dizzee rascal den burner „boy in da corner“ released.
saywee hat den dazugehörigen flyer gebastelt (thx for da tickets!):
als draufgabe hab‘ ich einen the glitch mob promo-mix (tgm=edIT, OOAH, BORETA, KRADDY) abgestaubt.
bereits vor zwei jahren haben mein vater, mein bruder und ich das erste exemplar dieses buchs fertiggestellt. seit kurzem halten wir die überarbeitete auflage in händen. ich bin zufrieden. kleinigkeiten gibts immer zu beanstanden, aber das wichtigste ziel ist erreicht: eine erinnerung abseits flüchtiger bits und bytes zu schaffen. etwas handfestes – die entsprechung zu den arbeiten meines großvaters. ich glaube es würde ihm auch gefallen.
mehr vom buch bei flickr.
nicht mehr ganz aktuell, aber durch wiederholtes hören immer wichtiger für mich geworden: die remixvariante des aktuellen portishead-albums von the noise/floor-crew. reinhören oder runterladen auf trash menagerie.
da ich vom neuen album im original noch immer nur teilweise überzeugt bin, halte ich die aufgefettete version für eine willkommene ergänzung. damit soll keine „was ist besser“-diskussion gestartet werden. die alben können schön nebeneinander stehen, finde ich.
bei fm4 gibt’s jetzt eine sendung, die nennt sich fm4-soundsystem.
da wird dazu aufgefordert eigene mixes zu basteln, die dann evtl. im radio gespielt werden.
dazu heißt’s:
„Das FM4 Soundsystem will eure Sommer-Mixe. Die schönsten werden gesendet.
Länge: 20 Minuten.
Stile: Ja.
Abwechslung: Ist wichtig!
Kategorien: Still/Prickelnd/Arschbombe (bitte auswählen)“
als kommentar schreiben zwei buben:“mir is beim abmixen erst klar geworden wie verdammt kurz 20 minuten sind…“
und
„Ja, die 20min machen die Trackauswahl durchaus schwer. Da gehen sich höchstens 4–5 Nummern aus.“
außer, dass ich mich natürlich beim ersten kommentar verlesen hab‘ und beim überfliegen „mir is beim abwixen erst klar geworden wie verdammt kurz 20 centimeter sind…“ interpretiert habe, hab‘ ich mir außerdem gedacht, dass 20 minuten auch verdammt lang sein können.
der beweis, dass man in 20 minuten nicht nur „4–5 nummern“ schieben kann, sondern schon in 6 : 23 minuten 146, sei hiermit erbracht. und gratis dazu gibts ein fettes pdf.
und: genau, die musik klingt holprig. passt ja oft auch gar nicht geschwindigkeitsmäßig. und überhaupt, wat is dat denn?
die idee war, liedfragmente textmäßig so zu verknüpfen, dass jeweils das/die letzte(n) worte vom einen, zum/zu den ersten wort(en) des nächsten fragments passt.