michael
the.pool, movin
27:02:07
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Thèse sur la Tyopographie

In letzter Zeit tauchten immer mehr Motion-Graphics-Arbeiten auf die sich sehr stark auf Typographie beziehen (zb: Mr. Wallace). Heute ist aber eine weit aus spannendere Arbeit auf diesem Gebiet auf Motionographer aufgetaucht:

Thèse sur la Tyopographie


phl
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14:03:0713:04
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In my opinion the most outstanding piece of recent motiongraphic works! by Julien Vallée.
I love the perfect combination of analogue and digital animation.

andreaskoller
Comment
14:03:0716:09
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Also auch nach nochmaligem genauen Hinsehen verstehe ich nicht die Besonderheit dieser Animation. Ästhetisch schon interessant, aber nichts Herausragendes, finde ich. Rückwärts abgespieltes Abreissen von bedruckten Klebebändern, darüber ein Old-Film Effekt? Najaaaa. Wird da eine Geschichte erzählt (ich kann ja kein Französisch)?
Achja, Dada. Dadarf man ja alles (wikipedia: dadaism means to “reject logic and embrace anarchy and the irrational“)

woei
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14:03:0716:29
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finds auch nicht so besonders, umso mehr wunderts mich, weil michi das davor schon mal gepostet hat.
es spielt die ganze zeit mit den gleichen ästhetischen mitteln und besonders viel spannungsverlauf erkenn ich auch nicht.
irgendwo auf der homepage hab ich mal gelesen, es geht darum die these zu beweisen, dass schrift in bewegtbild seine lesbarkeit und somit seinen sinn verliert…

hehe, und cinelook, so schön er is, trotzdem sofort als filter zu identifizieren :)

phl
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14:03:0717:32
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Weiß gar nicht was ihr habt, ich finds spannend. Super Musik und Schnitt, graphisch und von den Bewegungen astrein. Einzig die Dramaturgie ist nicht so astrein.

woei
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14:03:0718:28
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klar. musik - alva noto - klasse.
aber das rückwärtslaufen find ich eben keine 2 minuten lang interessant. die gleichmäßig wandernden roten streifen bilden auch kaum plus an qualität. schnitt und ästhetik is schön, keine frage. auch die nette distortion, die passend zur musik daherkommt.

aber nur weils astrein gemacht ist, isses doch nicht gleich super, oder?
und analog schön und gut, aber das wird meiner meinung nach zu sehr gehypt in letzter zeit. so auf die art, analog is besser.

da find ich das anti-irak-motion-ding fast noch besser. schon alt, digital, aber auch etwas dreckiger analog style

MRT
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15:03:0712:30
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stimmt. das anti irak teil ist vom flow her besser. die stencilstyle typobildsachen am anfang find ich cool, die statische textur im hintergrund find ich allerdings nicht so überzeugend. 

phl
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18:03:0717:39
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auch wenn ich mich in diesem Fall argumentlos auf Geschmackssache berufen muss, find ichs super dass hier solche Diskussionen entstehen :)

MRT
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18:03:0719:36
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find die diskussion auch super! merk aber auch einen gewissen argumentationsnotstand.
nach welchen kategorien teilt ihr motion werke ein?
was ist euch wichtig, was gefällt?
was ist gehypt, was war mal, und was ist innovativ?

woei
Comment
20:03:0722:35
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so machts ja erst richtig spass (und sinn).

@mrt
teil werke eigentlich generell nicht ein. gibt halt ein paar perspektiven, aus denen man sie betrachten kann.
zb obs vorrangig um eine message, eine geschichte, gestaltung, audio-video oder technische rafinesse geht. dann halt, wies gemacht is: 3d, video, stop-mo, echtzeit-generativ, gezeichnet…

gehypt find ich zur zeit auf jeden fall analog. :) nix gegen analog, man kann saucoole effekte / ästhetiken erzeugen, aber es rechtfertigt noch lange nicht, alles andere zu vernachlässigen und nur wegen der analogen arbeitsweise als gut befunden zu werden

MRT
Comment
22:03:0702:31
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also ich find der post verdient langsam den namen Thèse sur la Tyopographie

zu analog digital: ich find es kommt auf die richtige combo an.
würd das auch gar nicht zu stark trennen, weil einen das in den ideen limitieren könnte. wahrscheinlich ist analoges oftmals erfrischend weil man bei der herangehensweise an ein projekt automatisch den arbeitsweg über programme deffiniert.
wenn ihr an ein projekt rangeht, was steht dann an erster stelle?
womit fangt ihr üblicherweise an?
was ist der erste schritt, der euren weiteren weg bestimmt?

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